Seltsame Aktionen auf dem Eichkogel sind nichts Neues. Aber, dass neben dem „Wiener Wasserleitungsweg“ die Reste eines zerbrochenen 1000 Liter Wassertanks, ein schwerer Eisendeckel, eine total zertrümmerte Autofelge mit Reifen und ein Gittercontainer liegen, ist eigentlich nicht Normalität.

Die Mödlinger Berg- und Naturwacht hat die unmittelbaren Anrainer gefragt, ob diese Teile zum Entsorgen vorbereitet sind. Negativ und auch die Schäfer, die an den Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet teilgenommen haben, waren es nicht, die sich des Abfalls entledigt haben. Also gibt es nur mehr eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde, mit dem Vorschlag, in der Naturschutzabteilung nachzufragen. Dort müssen ja alle Unterlagen über die einzelnen Pflegeteams aufliegen. Die Berg- und Naturwacht benötigt für ihre Arbeiten keinen Wassertank, andere „zweibeinige“ Mähtrupps sicher auch nicht, bei Viehweiden könnte aber schon ein Wasserbedarf bestehen.
Vielleicht war es einer der zahlreichen externern "Zuwanderer" in den Weingärten, die sich dort seit einiger Zeit häuslich einrichten?
Wer auch immer, es wird sich sicher jemand erinnern, die Teile irgendwo versteckt gesehen zu haben. Wir haben ja auch ein umfangreiches Fotoarchiv. Gut Ding braucht Weile………..
Wie immer hat dann die BNW das Ganze entsorgt und die Wiese von Kunststoffsplittern gesäubert.

Wenn schon der ganze Aufwand, wurde gleich auch die ca. 100 kg schwere Betongrundplatte eines am Silvester 2016 gesprengten Mistkübels – sie war schon total von Pflanzen überwuchert – aufgeladen und aus dem Schutzgebiet entfernt. Sie wird einem erneuerten Mistkübel als Grundplatte dienen.




Alle Fotos: BNW MD
