Singvogelschutz
Leider nicht!
Illegale Jagd auf Wachteln im Burgenland aufgedeckt
Wäre interessant, wie die Landespolitik auf solche Übergriffe reagiert., wenn Jagdaufsichtsorgane ihre Pflicht nicht erfüllen.
INFORMATION, herunter geladen von Google (mit KI):
- Wachtelhaltung (Nutztiere): Domestizierte Japanwachteln gelten in der EU rechtlich oft nicht als „Hausgeflügel“ im Sinne der intensiven Hühnerhaltung, sondern eher als Wildtiere oder Zuchtwild.
- Fehlende EU-weite Mindeststandards: Im Gegensatz zu Legehennen ist eine Käfighaltung für Wachteln EU-weit nicht verboten. Tierschützer kritisieren, dass Wachteln oft in käfigartigen Batterien mit Drahtböden gehalten werden, was zu Verletzungen (Federloses Rücken, Panikspringen) führt.
- Nationale Regelungen: In einigen Ländern (z.B. Österreich) gibt es keine expliziten Gesetze zur gewerblichen Wachtelhaltung, was zu einer unklaren Rechtslage führt. Es wird oft auf Expertenempfehlungen des Tierschutzrates zurückgegriffen, die besagen, dass Käfighaltung, die Grundbedürfnisse (Scharren, Sandbaden) nicht erfüllt, gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
- Verbot von "falscher" Vermarktung: Eier aus Käfighaltung dürfen laut EU-Recht (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) nicht als "Bodenhaltung" deklariert werden.
- Ausblick 2026+: Die EU-Kommission plant im Rahmen der Tierschutzreform neue Vorschriften zur Haltung von Nutztieren, die auch Käfighaltungen weiter einschränken könnten.
- Zusammenfassend: Während der Wildvogel Wachtel geschützt ist, ist die Haltung von Wachteln als Nutztiere in der EU bisher kaum einheitlich geregelt und bietet oft wenig Tierschutzstandard.
Achtung: eine Überprüfung dieser Angaben war uns nicht möglich!
Schon vor 57 Jahren hat unsere damalige NÖ Naturwacht-Ortsgruppe versucht, mit der Unterstützung von Fachleuten eine effiziente Singvogelfütterung in den damals noch schneereichen und frostigen Wintermonaten aufzubauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist uns das bis heute auch gelungen. Wir montieren in unserem Einsatzgebiet jedes Jahr Ende November unser 15 Futtersilos auf dem Eichkogel und dem Anninger. Zum Schutz vor „2-beinigen“ und „4-beinigen“ Vandalen (Wildschweine) werden unsere Futterstellen in ca. 2,5 - 3 m Höhe an Bäumen aufgehängt. Anfang März werden sie dann wieder abgenommen, gereinigt, repariert und trocken gelagert.

Auf dem von uns betreuten Beethoven-Spazierweg gibt es allerdings eine Futterstelle eines Vereins aus einer anderen Gemeinde, der leider immer wieder mit uns in Zusammenhang gebracht wird. Sie wird – so sind auch unsere Wahrnehmungen – nur ganz selten betreut. Der Obmann ist der Meinung, dass nur bei starkem Frost und Schneelage gefüttert werden soll und es im Anninger-Gebiet außerdem keine „Insektenfresser“ (*) gibt (?). Wissenschaftler und nicht zuletzt auch wir sind da ganz anderer Meinung. Daher haben wir uns bis dato erbarmt und diesen Futtersilo mit befüllt (7 kg Sonnenblumenkerne). Das will dieser Verein aber nicht ……….. Arme Vogerln!


5,5 kg Sonnenblumenkerne - wie bei unseren Futtersilos - reichen nicht aus, daher muss Sonja nachfassen gehen. Mit 7 kg ist dann die Kiste voll. Befüllt und bezahlt von uns. Es ist bitter kalt und Schnee liegt auch! Nachdem wir jzuletzt am 16.01.2026 ausschließlich unser Futter gespendet haben, gibt es ab sofort einen neuen leeren "Schau-Futterkasten" im Anningergebiet. Müssen die Vogerln halt ein Stück weiterfliegen ..............
(?) Keine Insektenfresser auf dem Anninger? Liegen die Wissenschaftler und wir mit unserer veralteten Meinung falsch?
Fragen wir die KI :
"Auf dem Anninger leben viele typische Waldvögel, darunter zahlreiche Insektenfresser wie Meisen (Blaumeise, Kohlmeise, Tannenmeise, Sumpf-, Weiden-, Haubenmeise), verschiedene Grasmückenarten (Mönchs-, Gartengrasmücke), Baumläufer (Garten-, Waldbaumläufer), Rotschwänze (Haus-, Gartenrotschwanz) und Schnäpper (Grau-, Trauerschnäpper), die sich von Insekten, Spinnen und deren Larven ernähren und von den vielfältigen Lebensräumen (Eichenwälder, Halbtrockenrasen) profitieren. Auch spezialisiertere Arten wie der Girlitz (frisst Insekten zur Jungenaufzucht) und Vögel wie der Gartenrotschwanz sind dort zu finden".
"Na guat, daun scho", ........... wir füttern weiter, wie in den vergangenen 57 Jahren und seit heuer noch die 3 Futtersilos eines großzügigen Spenders beim Sender dazu.


Auch heuer wieder führte "BirdLife Österreich" wieder eine Vogelzählung durch. Wir feuen uns, dass wieder so viele Menschen daran teilgenommen haben.
ERGEBNISSE DER WINTERZÄHLUNG 2026:
newsletter.birdlife.at/view.php/ca239cf7-2ea0-4cc1-b350-a614bfc6ce1e
Danke für eure Mithilfe!
Diese Frage wird uns immer wieder von Forstfachleuten gestellt. Sie belächeln unsere Naturschutzarbeit, haben aber schon in einer ihrer Hände die Sprühflasche, um neue Bäume für das Fällen zu markieren. Und wieder wird – oft sogar ein „bewohnter“ – Baum gefällt ………. So wird sehr oft in manchen Gebieten die „Wohnungsnot“ unserer Höhlenbrüter wieder größer.
Noch viel deutlicher als wir Laien nennt der Österr. Naturschutzbund Gründe für den Bedarf an Nistkästen:
- Verlust natürlicher Brutplätze
- Wohnungsnot für VögelSchutz vor Fressfeinden
- Ganzjährige Nutzung
- Förderung der Artenvielfalt
Auch die Mödlinger BNW musste mit 10 Nistkästen einspringen. Auf der Höhe des Beethoven-Spazierweges wurde im Anningergebiet massiv geschlägert. Kurze Zeit hatten wir mit den ausgelichteten Flächen Freude, weil plötzlich wieder die Türkenbundlilie zu finden war, aber leider ist sie bei der zunehmenden Wiederverbuschung wieder verschwunden. Die Höhlenbrüter waren aber abgewandert. Die am Waldrand aufgehängten Nistkästen holten sie aber dann teilweise wieder zurück.

Ein absolut erfreulicher Erfolg, wenn die Nistkästen angenommen werden, wobei beim Säubern die Verwendung einer Maske empfehlenswert ist.

Derzeit sind 6 Nistkästen in Reparatur und werden mit Alukanten verstärkt. Vielleicht hilft eine Verkleidung mit Alu-Profilen? Sie hängen zwar nicht in der Karpaten, sondern auf dem Anninger, müssen aber trotzdem "gepanzert" werden. Die entstandenen Schäden durch Krähenvögel und Buntspechte machen uns große Probleme.



Wir sind auch nicht böse, wenn sich Hornissen einnisten, sehr böse aber, wenn besonders dumme Wanderer das Nest mit Wanderstöcken zerstören, weil ja angeblich "7 Hornissen ein Pferd töten". Blödsinn, sie haben weniger Gift im Stachel als eine Biene und werden nur aggressiv, wenn man sie stört. Sonst sind sie friedlich und sehr nützlich!

In der freien Natur ist es sinnvoll, Futterstellen für Singvögel rechtszeitig vor dem ersten Frost bzw. ausgiebigem Schneefall an den vorgesehen Plätzen und am besten in einer Höhe, die Wildschweine auf Futtersuche nicht erreichen können. Bei einem Keiler z.B. kann mit ausgestreckten Vorderpfoten die Reichhöhe weit über 2 Meter betragen. Sonnenblumenkerne schmecken auch Wildschweinen sehr gut, da lohnt es sich schon, einen gefüllten Futtersilo herunter zu reißen und zu „öffnen“.



