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Naturschutz-Notruf
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Am 18. September 2020 verstarb unsere anerkannte "Eichkogel-Chefin", Frau Mag. Gudrun Foelsche. Von uns wurde sie immer auch als "Mutter des Eichkogels" bezeichnet. Ohne ihre Zustimmung und ihre fachlichen Ratschläge hätten wir schon lange nichts mehr getan. Sie war immer für uns erreichbar und konnte alle Fragen, die bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit im Naturschutzgebiet auftraten, mit ihrem ungeheuren Fachwissen beantworten. Sie kämpfte mit vollem Einsatz für die Flora und Fauna des Eichkogels und es ist sicher nicht übertrieben, wenn wir behaupten, ohne sie gäbe es das Naturschutzgebiet in der heutigen Form nicht mehr. Einer ihrer wichtigsten Erfolge war ihre Idee, den damaligen Landshauptmann Dr. Erwin Pröll für den Eichkogel zu gewinnen. Er war es dann auch, der geplante Eingriffe in dieses wertvolle und sensible Gebiet verhinderte.

Wir sind es ihr schuldig, den Eichkogel weiterhin zu bewachen, zu pflegen und zu schützen. Zusammen mit Dietmar Foelsche und dem Schöffelverein werden wir das sicher noch über einen längeren Zeitraum schaffen.

Mag. Gudrun Foelsche war Ehrenmitglied der NÖ Berg- und Naturwacht. Seit 2015 war sich auch Mitglied der Mödlinger Berg- und Naturwacht. Wir werden Gudrun sehr vermissen.

Fotos folgen!

Im Frühjahr 2009 kaufte die Mödlinger BNW vom Roten Kreuz die sogenannte „MLS“ (Mobile Leitstelle) und gestalte sie zum „INFOMOBIL“ um. Die analogen Funkgeräte samt Antennen wurden in den Pulten belassen - sozusagen als Reserve für Notfälle. Am 18.03.2009 wurde vom Land NÖ die Blaulichtgenehmigung erteilt.

Um das Fahrzeug auch voll auszulasten, wurde es mit einer kompletten mobilen Artenschutz-Ausstellung ausgestattet und bei verschiedenen Veranstaltungen eingesetzt. Der Funk wurde um ein Motorola 850 MTB erweitert. Dem Einsatz bei Sicherheitstagen, Wandertagen, Schul- bzw.  Landesveranstaltungen  usw. stand nichts mehr im Wege. Seit 2019 wurde der Mödlinger BNW aber von der Landesleitung aus uns unbekannten Gründen die vom Büro Dr. Pernkopf für Einsatzfahrzeuge zugesagte finanzielle Unterstützung nicht mehr ausgezahlt.Das ist zu akzeptieren, aber nicht erfreulich.

Am 14.09.2020 wurde daher das für die Prävention so wichtige Fahrzeug außer Dienst gestellt und privat verkauft. Es war ein trauriger Abschied ……….


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Weitere Fotos aus "guten Zeiten" folgen.


 

Was macht man mit einer unbekannten Schlange in einer Küche? Ganz einfach, man wendet sich in seiner Not vertrauensvoll an die örtliche Berg- und Naturwacht. Die Profitruppe von Peter Herger ist dafür bekannt, bei derartigen Problemen helfend einzugreifen. Ein Team ist sofort nach der Alarmierung  hingefahren und hat festgestellt, dass es sich um eine streng geschützte Schlingnatter handelte. Sie ist für Menschen nicht gefährlich, wohl aber für Tiere wie z.B. Mäuse, die sie - wie der Name schon verrät – verschlingt. Ein Kübel über die Schlange bzw. ein Alu-Blech darunter und schon war die Schlange gesichert und zum Abtransport bereit. Sie wurde in die Freiheit entlassen, Entwarnung über Funk und wieder Einsatzbereitschaft für die BNW-Pernitz. So einfach geht das, wenn Profis arbeiten.

Fotos: BNW Pernitz

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Der Schöffelverein informierte uns über einen umgestürzten Baum, der quer über den Wanderweg oberhalb des Wasserbehälters zum Liegen kam. Da die Äste sehr brüchig waren bestand die Gefahr, dass sie bei einer Berührung - z.B. wenn man unterhalb durchschlüpft - vom Stamm wegbrechen und Personen verletzen oder im schlimmsten Fall sogar töten. Wegen Gefahr im Verzug entschied sich deshalb die Mödlinger Berg- und Naturwacht das gefährliche Hindernis ohne Rückfrage bei der Naturschutzbehörde so schnell wie möglich zu entfernen. Es handelt sich immerhin um einen Eingriff gem. § 11 Abs. 4 NÖ NSchG 2000.

Der Totholzbaum wurde zerschnitten und rechts bzw. links des Weges abgelagert, um die Bewohner des morschen Stammes nicht obdachlos zu machen. Sie werden es uns sicher danken.

Fotos: Dietmar Foelsche, Karl Lenk, Bruno Wiederkum

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An der Nordseite des Eichkogels liegt am beliebten Wanderweg zwischen Mödling und Guntramsdorf - ein alternativer "Ableger" des Beethovenwanderweges -, am Rande der Weingärten die bekannte "Bürgermeisterrast". Sie ist den beiden befreundeten Bürgermeistern Karl Sonnweber (Alt-BM Guntramsdorf) und Hans Stefan Hintner (Mödling) gewidmet. Nun hat sich die Mödlinger Berg- und Naturwacht entschlossen, diesen Rastplatz auszubauen und zu verschönern. Beide Bürgermeister werden mit je einer doppelseitigen Tafel vorgestellt, die Tisch/Bank - Garnituren werden stabiler gemacht bzw. vor dem Verschleppen gesichert und ein großer mit Holz verkleideter Mistkübel wird aufgestellt.  Derzeit wird in der Werkstätte Achau an der Fertigstellung der Tafeln gearbeitet.

Fotos: K.Lenk

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