Aktuelles
Seltsame Aktionen auf dem Eichkogel sind nichts Neues. Aber, dass neben dem „Wiener Wasserleitungsweg“ die Reste eines zerbrochenen 1000 Liter Wassertanks, ein schwerer Eisendeckel, eine total zertrümmerte Autofelge mit Reifen und ein Gittercontainer liegen, ist eigentlich nicht Normalität.

Die Mödlinger Berg- und Naturwacht hat die unmittelbaren Anrainer gefragt, ob diese Teile zum Entsorgen vorbereitet sind. Negativ und auch die Schäfer, die an den Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet teilgenommen haben, waren es nicht, die sich des Abfalls entledigt haben. Also gibt es nur mehr eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde, mit dem Vorschlag, in der Naturschutzabteilung nachzufragen. Dort müssen ja alle Unterlagen über die einzelnen Pflegeteams aufliegen. Die Berg- und Naturwacht benötigt für ihre Arbeiten keinen Wassertank, andere „zweibeinige“ Mähtrupps sicher auch nicht, bei Viehweiden könnte aber schon ein Wasserbedarf bestehen.
Vielleicht war es einer der zahlreichen externern "Zuwanderer" in den Weingärten, die sich dort seit einiger Zeit häuslich einrichten?
Wer auch immer, es wird sich sicher jemand erinnern, die Teile irgendwo versteckt gesehen zu haben. Wir haben ja auch ein umfangreiches Fotoarchiv. Gut Ding braucht Weile………..
Wie immer hat dann die BNW das Ganze entsorgt und die Wiese von Kunststoffsplittern gesäubert.

Wenn schon der ganze Aufwand, wurde gleich auch die ca. 100 kg schwere Betongrundplatte eines am Silvester 2016 gesprengten Mistkübels – sie war schon total von Pflanzen überwuchert – aufgeladen und aus dem Schutzgebiet entfernt. Sie wird einem erneuerten Mistkübel als Grundplatte dienen.




Alle Fotos: BNW MD
Es ist wieder einmal soweit: Frühjahrsputz 2026. Achtlos oder bewusst weggeworfene Abfälle verschandeln die schöne Naturlandschaft und jeder normal denkende bzw. empfindende Mensch ärgert sich über die Verursacher, diesen „menschlichen Abschaum“.
Kurz einmal auf das Kriegselend rund um uns vergessen und mit Gleichgesinnten mithelfen, den eigenen verhältnismäßig kleinen Lebensraum etwas verschönern.
SO oder SO?
Also heißt es anpacken und nicht raunzen, denn der „Dreck muss weg“!


Nach getaner Arbeit wurden das fleißge Sammel-Team von der BNW-MD zu einem kleinem Imbiss mit Getränk eingeladen.
BIEDERMANNSDORF 2026-04-21:
28.03.2026 08:30 Uhr Treffpunkt Jubiläumshalle:


So sah es am 28.03.2026 beim Biedermannsdorfer BILLA aus - bis zum Umbau der Filiale war hier ein Schutzzaun aufgestellt -, die regelmäßig herumliegenden Abfälle werden dann über die Straße ins angrenzende Feld geweht, bleiben dort liegen und werden unter Umständen eingeackert.
Diese Abfallentsorgung sollte eigentlich Angelegenheit des REWE-Konzerns sein und nicht die Aufgabe von Freiwilligen bzw. Kindern! Es kann durchaus auch sein, dass dieser Dreck dann in irgendeinem BIO-Lebensmittel zerkleinert enthalten ist.
Die im Rahmen des Frühjahrsputzes 2026 von zwei Umweltschutz-Organen der Mödlinger Berg- und Naturwacht durchgeführte zusätzliche Säuberung des Naturdenkmals MD-059 "Alter Lauf der Schwechat" ist zwar selbstverständlich, aber kein besonderes Ereignis. Es wurde gleichzeitig auch wieder der Zustand der ND-Tafeln überprüft und die Standorte freigeschnitten.


Diese Tätigkeit, die das ganze Jahr über bei den regelmäßigen Kontrollfahrten bzw. - gängen im gesamten Einsatzgebiet „mitläuft“ – das beweist auch die Sonderausrüstung des abgebildeten Einsatzfahrzeuges – , hilft mit, die Naturlandschaft sauber zu halten.


In den Ausflugsgebieten wurden bei den Rastplätzen – auch von der BNW-MD – Mistkübelstandorte errichtet, die Behälter werden in regelmäßigen Abständen entleert und der Wohlstandsmüll wird ordnungsgemäß entsorgt. Diese Arbeiten erfordern allerdings einen großen Anhänger.


Alle Fotos: BNW MD

Daher ist es gut, dass diese jährlichen Aktionen stattfinden. Erstens ist das Ortsgebiet der veranstaltenden Gemeinde kurzfristig von unachtsam „entsorgten“ Abfällen befreit und zweitens wird sich vielleicht das Verhalten von „Verursachern“ dadurch ändern.
Was bei allen drei Veranstaltungen in unserem Einsatzbereich aufgefallen ist, war der Rückgang an weggeworfenen Getränkedosen und Petflschen. Das "ungeliebte" Pfandsystem scheint zu wirken.
Das am 14.07.2025 schwer beschädigte Schloss an der Schrankenanlage der BNW-Mödling am Eichkogel wurde am 13.08.2025 gegen ein neues ausgetauscht. Das alte Bügelschloss ließ sich nur mehr sehr schwer sperren, weil u.a. der Bügel verbogen und durch die Verwendung von zuletzt illegal angefertigten Nachschlüsseln auch Haltungen beschädigt waren. Dieses Schloss ist Eigentum der BNW-Mödling und wird im Rahmen der Pflegemaßnahmen auch an die Arbeitstrupps ausgefolgt.
Fix ausgegeben wurden die Schlüssel nur an die Grundeigentümer, die Naturschutzabteilung RU5 und die Polizei Mödling bzw. Guntramsdorf.
Am 05.08.2025 wurde leider schon wieder eine Beschädigung einer von uns betreuten Einrichtung auf dem Eichkogel festgestellt, diesmal aber außerhalb des Naturschutzgebietes. Vermutlich durch das Befahren des nicht sehr breiten Güterweges mit einem für diesen Zweck überdimensionierten Zugfahrzeuges mit Anhänger, dürfte die Kurve zu eng und der beliebte Rastplatz hinderlich gewesen sein. Die rechte Tisch / Bank - Garnitur wurde zwar ganz knapp zur Hecke verschoben, aber trotzdem schwer beschädigt und ebenso ein Querbalken der Tafel. Wie beim Schranken auf der Westseite und der Tafel oberhalb des Friedhofs wurde Fahrerflucht begangen.
Von den Eichkogel - Pflegeteams war es niemand, es haben nur 2 diese Strecke befahren und sie sind mit Sicherheit auszuschließen. Wir werden daher Anzeige gegen unbekannte Täter bzw. Verursacher erstatten und auch selbst recherchieren.




Die Schäden an den Bankbrettern wurden vor Ort sofort provisorich repariert, der abgebrochene Pfosten wurde vorläufig gesichert, um Verletzungen zu vermeiden.

Die Ersatzbretter und Pfosten wurden uns in der Tischlerei des Wirtschaftshofs in Mödling bereits angefertigt. Sie wurden abgeholt und zwischengelagert.
Am 14.07.2025 wurde bei der Entsorgung von 320 kg illegal abgelagerten Steinbrocken aus dem Naturschutzgebiet von uns festgestellt, dass der Schranken eine massive Beschädigung aufwies. Natürlich stand der Verdacht nahe, dass jene der Naturschutzbehörde vorerst unbekannte Person die durch die Verordnung genehmigten Mäharbeiten auf der landwirtschaftlich genutzten Wiesenfläche im Naturschutzgebiet – ohne die Behörde zu verständigen – durchgeführt hat, der Verursacher sein muss. Daher haben wieder einmal zur Selbsthilfe gegriffen, recherchiert und wurden auch rasch fündig. Es handelte sich tatsächlich um einen uns schon von früheren Schäden her bekannten Anrainer, der die Tat wie auch beim letzten Mal natürlich sofort bestritt, aber dann den Betreiber einer Ballenpresse dafür verantwortlich machte. Dieser hat nun nach anfänglichem Leugnen auf Grund unserer Anzeige bei der Polizei nachträglich beim Bauamt der Marktgemeinde Guntramsdorf eine Schadenmeldung erstattet, um den Schaden über seine Versicherung abzuwickeln.

Für uns ändert sich aber nichts, denn der umgefahrene Schranken blieb bis zu unserer Wahrnehmung 3 Tage lang gefährlich instabil und das bedeutete eine große Gefahr für die Besucherinnen und Besucher des Naturschutzgebietes bzw. uns selbst.
Die Marktgemeinde Guntramsdorf hat den Schaden noch am Tage unserer telefonischen Meldung wieder instand gesetzt. Besten Dank!
Die beeideten Umwelt- und Feldschutzorgane der Mödlinger Berg- und Naturwacht bemühen sich immer höflich und tolerant zu sein. Unterschätzt sollten sie aber nicht werden. Im „Bedarfsfall“ sind sie beinhart!
