Schon vor 57 Jahren hat unsere damalige NÖ Naturwacht-Ortsgruppe versucht, mit der Unterstützung von Fachleuten eine effiziente Singvogelfütterung in den damals noch schneereichen und frostigen Wintermonaten aufzubauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist uns das bis heute auch gelungen. Wir montieren in unserem Einsatzgebiet jedes Jahr Ende November unser 15 Futtersilos auf dem Eichkogel und dem Anninger. Zum Schutz vor „2-beinigen“ und „4-beinigen“ Vandalen (Wildschweine) werden unsere Futterstellen in ca. 2,5 - 3 m Höhe an Bäumen aufgehängt. Anfang März werden sie dann wieder abgenommen, gereinigt, repariert und trocken gelagert.

Auf dem von uns betreuten Beethoven-Spazierweg gibt es allerdings eine Futterstelle eines Vereins aus einer anderen Gemeinde, der leider immer wieder mit uns in Zusammenhang gebracht wird. Sie wird – so sind auch unsere Wahrnehmungen – nur ganz selten betreut. Der Obmann ist der Meinung, dass nur bei starkem Frost und Schneelage gefüttert werden soll und es im Anninger-Gebiet außerdem keine „Insektenfresser“ (*) gibt (?). Wissenschaftler und nicht zuletzt auch wir sind da ganz anderer Meinung. Daher haben wir uns bis dato erbarmt und diesen Futtersilo mit befüllt (7 kg Sonnenblumenkerne). Das will dieser Verein aber nicht ……….. Arme Vogerln!


5,5 kg Sonnenblumenkerne - wie bei unseren Futtersilos - reichen nicht aus, daher muss Sonja nachfassen gehen. Mit 7 kg ist dann die Kiste voll. Befüllt und bezahlt von uns. Es ist bitter kalt und Schnee liegt auch! Nachdem wir jzuletzt am 16.01.2026 ausschließlich unser Futter gespendet haben, gibt es ab sofort einen neuen leeren "Schau-Futterkasten" im Anningergebiet. Müssen die Vogerln halt ein Stück weiterfliegen ..............
(?) Keine Insektenfresser auf dem Anninger? Liegen die Wissenschaftler und wir mit unserer veralteten Meinung falsch?
Fragen wir die KI :
"Auf dem Anninger leben viele typische Waldvögel, darunter zahlreiche Insektenfresser wie Meisen (Blaumeise, Kohlmeise, Tannenmeise, Sumpf-, Weiden-, Haubenmeise), verschiedene Grasmückenarten (Mönchs-, Gartengrasmücke), Baumläufer (Garten-, Waldbaumläufer), Rotschwänze (Haus-, Gartenrotschwanz) und Schnäpper (Grau-, Trauerschnäpper), die sich von Insekten, Spinnen und deren Larven ernähren und von den vielfältigen Lebensräumen (Eichenwälder, Halbtrockenrasen) profitieren. Auch spezialisiertere Arten wie der Girlitz (frisst Insekten zur Jungenaufzucht) und Vögel wie der Gartenrotschwanz sind dort zu finden".
"Na guat, daun scho", ........... wir füttern weiter, wie in den vergangenen 57 Jahren und seit heuer noch die 3 Futtersilos eines großzügigen Spenders beim Sender dazu.


